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Wie sieht's denn hier aus ?!

Diese Website entwickelt sich in den kommenden Wochen mit unserer Kampagne. Wir wollen uns auch immer wieder selbst hinter­fragen. Design, Bilder, Dar­stellung auf dieser Home­page sind des­wegen in Bewe­gung. Das neue Wupper­tal ist nicht fertig, wir wollen es auf dem Weg mit Ihnen gemein­sam voran­bringen. Daher freue ich mich, wenn Sie eben­falls den Rot­stift ansetzen: Schreiben Sie mir Ihre Meinung!
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Weite Perspektive mit Leidenschaft für Wuppertal

Zu meinem bisherigen Werdegang

Wo komme ich her?

Ich wurde 1966 in Porz bei Köln geboren und bin ab meinem 8. Lebensjahr in Troisdorf im Rhein-Sieg-Kreis groß geworden. Meine Eltern sind Ende der 50er-Jahre mit meinen Großeltern aus der DDR geflohen, bevor die Mauer gebaut wurde. Sie haben damals den Neustart der Familie mit viel persönlichem Einsatz erlebt und mussten ihre damaligen Schul- und Berufsausbildungen erheblich anpassen. Daher war mir bewusst, dass ich Glück damit hatte, ein Abitur machen und studieren zu dürfen. Schule und Bildung waren für mich Chancen zum Aufbruch in eine neue Welt.

Berufliche Stationen: Studium der Wirtschaftswissenschaften, Berater, Wissenschaftler, Universitäts-Präsident

Schon in der Schule und im Studium hatte ich immer Spaß, mit anderen gemeinsam Dinge zu gestalten. Ich war ich in der Schülervertretung aktiv und habe an unserer Schule eine Schülerzeitung gegründet. Im Studium war ich u. a. Vorsitzender der Kölner Sektion der Studierendenorganisation AIESEC.

Als ich mein Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Köln im Jahre 1991 beendet habe, wurden die Themen Klima und Nachhaltigkeit politisch immer wichtiger. Ich wollte mich dort einbringen und bin zur Unternehmensberatung Roland Berger & Partner gegangen, die damals gerade in Düsseldorf eine Beratungsgruppe für Nachhaltigkeitsmanagement aufbaute.

Schnell wurde klar, dass es in diesem Bereich noch viele ungelöste Fragen gab. Ich bekam die Chance, an einem der damals wichtigsten Institute für Wirtschaft und Umwelt an der Universität St. Gallen in der Schweiz zu promovieren. Dabei interessierte mich vor allem die Frage, welche Möglichkeiten Unternehmen haben, Nachhaltigkeit und Klimaschutz aktiv voranzutreiben.

1998 wurde ich dann Professor an der Universität Oldenburg, die immer schon über einen starken Umweltschwerpunkt verfügte. Durch die Freude an der Arbeit in Oldenburg habe ich mich früh in der Hochschulverwaltung engagiert. Ich wurde schließlich von 2004 bis 2008 Präsident der Universität mit ihren damals rund 11.000 Studierenden und 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus Wissenschaft und Verwaltung. In diesen Jahren als einer der jüngsten Universitätspräsidenten in Deutschland habe ich viel über das Management komplexer, öffentlicher Organisationen gelernt.

Im Jahr 2010 habe ich die Leitung des Wuppertal Institutes übernommen. Das Wuppertal Institut ist eine Forschungseinrichtung mit über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sich lokal, national und international mit Ressourcen-, Klima- und Energieherausforderungen befasst. Insbesondere habe ich zusammen mit dem fantastischen Team des Institutes die Arbeit in und mit Wuppertal vorangetrieben. Seit meiner Ankunft war ich von den Potenzialen dieser Stadt und vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern begeistert. 

Ein Abschied vom Wuppertal Institut fällt mir alles andere als leicht. Doch gerade der Arbeit vor Ort an den Veränderungsprozessen in Wuppertal hat in den letzten Jahren mein besonderes Herzblut gehört. Diese jetzt aus einer anderen Rolle noch aktiver mitgestalten zu dürfen, würde ich als besonderes Geschenk wahrnehmen.

Führungserfahrung

Oberbürgermeister stehen nach nordrhein-westfälischer Kommunalverfassung vor einer besonderen Führungsaufgabe. Für die Führung der Verwaltung bedarf es einer vertrauensvollen Kooperation mit den Dezernenten mit eigener Ressortzuständigkeit und politischer Legitimation. Ein gutes Zusammenspiel mit dem Rat der Stadt und den Bezirksvertretungen ist wichtig, um Veränderungsprozesse anzustoßen.

Ich habe mich in den letzten 20 Jahren immer wieder in sehr unterschiedlichen Führungspositionen bewähren müssen:

  • Als Leiter einer Universität
  • Als Präsident und Geschäftsführer des Wuppertal Institutes
  • Als Leiter großer Kommissionen, z. B. der Niedersächsischen Kommissionen Klimaschutz in den Jahren 2009 – 2011
  • Als langjähriger Aufsichtsratsvorsitzender der Universität Witten/Herdecke
  • Als Vorsitzender von ehrenamtlichen Organisationen und Vereinen

Die Führung einer Stadtverwaltung und kommunaler Prozesse stellt eine besondere Herausforderung dar. Aus unserer langjährigen Zusammenarbeit am Wuppertal Institut mit vielen Städten und Kommunen ist mir das sehr bewusst. Dennoch bin ich davon überzeugt, für diese Aufgabe eine aufgeklärte Führungsperspektive mitzubringen und durch meine vielfältigen Erfahrungen auch neue Impulse in die Wuppertaler Politik und Verwaltung einzubringen.

Privat

Meine aus Krefeld stammende Frau und ich sind seit knapp 30 Jahren glücklich verheiratet. Wir haben drei inzwischen erwachsene Kinder. Nachdem wir in einigen Städten in Deutschland und in der Schweiz gelebt haben, fühlen wir uns in Wuppertal pudelwohl und zuhause. Wir lieben die urbane Lebensqualität, die engagierte Stadtgesellschaft und den hohen Natur- und Freizeitwert. Und natürlich genießen wir es, dass wir hier in vielen Restaurants gleichzeitig ein Kölsch und ein Alt trinken können.

Arbeiten am neuen Wuppertal.

Man kann nicht immer warten, bis alles fertig ist. Einfach mal machen, korrigieren, weitermachen – so geht Entwicklung! Das gilt für unsere tolle Stadt genauso wie für diese Website: Substanz ist da, der Rest kommt.

Ihr Uwe Schneidewind

Los geht's!